Carried Interest: Luxemburg macht sich noch attraktiver für Fondsprofis
Luxemburg will seine Spitzenposition im europäischen Fondsmarkt sichern – und legt dafür ein neues Gesetz für die Besteuerung von Carried Interest auf den Tisch.
Was steckt dahinter?
Carried Interest ist vereinfacht gesagt der Bonus, den Fondsmanager bekommen, wenn ihre Fonds besonders gut laufen. Bislang war die steuerliche Behandlung in Luxemburg kompliziert und teilweise befristet. Jetzt soll alles einfacher, planbarer und vor allem attraktiver werden.
Der Entwurf bringt drei zentrale Änderungen:
Warum ist das wichtig?
Luxemburg möchte mehr Fachkräfte ins Land holen – vor allem ins „Frontoffice“. Für internationale Fondsmanager und deren Mitarbeitende wird der Standort steuerlich deutlich attraktiver. Zudem sorgt die Reform für mehr Rechtssicherheit und eine klarere steuerliche Einordnung von Carried Interest.
Zeitplan:
Das neue System soll ab 1. Januar 2026 gelten und gilt unbefristet – also endlich ohne Ablaufdatum wie bisher.
Fazit:
Luxemburg bleibt damit im europäischen Wettbewerb ein heißes Pflaster für Fonds- und Private-Equity-Manager. Für CFOs, Gesellschafter oder Fondsanbieter, die über Standortstrategien nachdenken, lohnt sich jetzt der Blick über die Grenze.
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