Aktualisierung zu den Bescheinigungen für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung

Wir möchten Sie über Neuerungen informieren, die das Bundesministerium der Finanzen (BMF) bezüglich der energetischen Gebäudesanierung bekannt gegeben hat. Hier die wesentlichen Punkte:

Für unsere Mandanten bedeutet dies eine wichtige Anpassung bei der Beantragung steuerlicher Förderungen für energetische Sanierungsmaßnahmen. Wir stehen bereit, um Sie bei der Umsetzung dieser Neuerungen zu unterstützen und sicherzustellen, dass Ihre Maßnahmen optimal gefördert werden.

Bei Fragen oder für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Vorsteueraufteilung mit dem Gesamtumsatzschlüssel

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat Klarstellungen zur Vorsteueraufteilung gemäß § 15 Abs. 4 UStG veröffentlicht, die für alle Unternehmer von Bedeutung sind. Hier die Kernpunkte:

Das vollständige Schreiben und weitere Details finden sich auf der Homepage des BMF: Vorsteueraufteilung nach dem Verhältnis der Umsätze im Sinne von § 15 Abs. 4 Satz 3 UStG; Anwendung des Gesamtumsatzschlüssels (bundesfinanzministerium.de)

Diese Neuerungen können erheblichen Einfluss auf die Steuerpraxis und die Vorsteuerabzugsberechtigung haben. Wir empfehlen allen Unternehmern, sich mit den Details vertraut zu machen und die Anwendung in der Praxis sorgfältig zu prüfen.

Aktuelles aus dem Steuerrecht: Vorsteuerberichtigung bei Organschaften

Wir möchten Sie über eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) informieren, die die Vorsteuerberichtigung bei Organgesellschaften betrifft. Dieses Urteil (BFH, Urteil vom 6. Dezember 2023 - XI R 5/20) hat weitreichende Implikationen für die Umsatzsteuerpraxis und verdient besondere Aufmerksamkeit.

Dieses Urteil verdeutlicht die Komplexität und die Bedeutung der korrekten steuerlichen Behandlung innerhalb von Organschaften. Es betont die Notwendigkeit, sowohl die juristischen als auch die steuerlichen Aspekte bei der Gestaltung von Unternehmensstrukturen zu berücksichtigen.

Neueste Informationen zu Abzinsungszinssätze gemäß § 253 Abs. 2 HGB.

Abzinsungszinssätze für Februar jetzt verfügbar

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die aktuellen Abzinsungszinssätze gemäß § 253 Abs. 2 HGB für den Monat Februar 2024 veröffentlicht wurden. Die relevanten Daten sind nun auf der offiziellen Internetseite der Deutschen Bundesbank einsehbar.

Nach BilMoG sind Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen.

Für detaillierte Einblicke und die Anwendung der Abzinsungszinssätze besuchen Sie bitte die Deutsche Bundesbank: Zu den Abzinsungszinssätzen

Basiszins für die Bewertung von Beteiligungen und Unternehmen.

Bewertungsperiode: Februar 2024 Bewertung von Beteiligungen nach IDW RS HFA 10 und von Unternehmen nach IDW S 1.

Wir möchten Ihnen heute eine wichtige Information zur Bewertung von Beteiligungen und Unternehmen gemäß IDW S 1 mitteilen. Für diejenigen unter Ihnen, die sich mit dem Ertragswertverfahren befassen, ist dies besonders relevant.

Gemäß IDW RS HFA 10 und IDW S 1 werden zur Bewertung die Nettoeinnahmen der Anteilseigner abgezinst. Der entscheidende Faktor hierbei ist der Zinssatz, der sich aus einem Basiszins zuzüglich eines Risikozuschlags berechnet.

Interessanterweise sollen Basiszinssätze bei Unternehmensbewertungen aus zukunftsorientierten Zerobond-Zinssätzen abgeleitet werden. Hierbei greift man für die Schätzung aus Objektivierungsgründen auf die von der Deutschen Bundesbank verwendete Svensson-Methode zurück.

Alle Infos zum Basiszins auf einen Blick:
Bewertungsperiode: Februar 2024
Referenzzeitraum: 1.11.2023 - 31.1.2024
Basiszinssatz: exakt: 2,4986325 %
Basiszinssatz: 2,500 % (Für Januar 2024 lag er bei 2,750 %)

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Verwendung des korrekten Basiszinssatzes bei Unternehmensbewertungen von großer Bedeutung ist, um zu korrekten Ergebnissen zu gelangen.

Falls Sie Fragen oder Anmerkungen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung!

Wichtige Revisionsverfahren im Steuerrecht – Januar 2024

Als Ihre Experten im Steuerrecht halten wir Sie stets auf dem Laufenden. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat die Liste der anhängigen Revisionsverfahren aktualisiert. Hier die Highlights aus dem Januar 2024:

Einkommensteuer:

Körperschaftsteuer:

Doppelbesteuerungsabkommen (DBA):

Diese Verfahren könnten weitreichende Auswirkungen auf die Steuerpraxis und -gestaltung haben. Wir behalten die Entwicklungen für Sie im Blick und beraten Sie gerne zu den potenziellen Auswirkungen auf Ihre steuerliche Situation.

Für eine detaillierte Auflistung aller anhängigen Verfahren besuchen Sie bitte BFH online

Kreditzweitmarktförderungsgesetz („JStG 2023 light“)

Wir möchten Sie über die neuesten Entwicklungen im Bereich des Kreditzweitmarktförderungsgesetzes informieren, das kürzlich vom Bundestag und Bundesrat verabschiedet wurde:

Für weiterführende Informationen und Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Wirecard-Bilanzskandal“: Keine Haftung der BAFIN

Wir möchten Sie über ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) informieren, das wichtige Implikationen für das Amtshaftungsrecht in Deutschland hat, speziell im Zusammenhang mit dem "Wirecard-Bilanzskandal":

Dieses Urteil unterstreicht die Bedeutung einer sorgfältigen Überwachung und Kontrolle durch die BaFin und die Grenzen der Haftung im Rahmen des Amtshaftungsrechts.

Wichtige Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Funktionsverlagerung (Urt. I R 54/19 v. 9.8.2023)

Im Fokus: Produktionsverlagerung einer deutschen GmbH auf eine Schwesterkapitalgesellschaft in Bosnien-Herzegowina und die daraus resultierenden Einkünftekorrekturen.

Die Kernaussagen des Urteils:

Folge: Das Finanzgericht muss unter Berücksichtigung dieser Grundsätze weitere Ermittlungen, insbesondere zur Höhe des Gewinnaufschlagsatzes bei der Kostenaufschlagsmethode, durchführen.

Ein wichtiges Urteil, das für alle Unternehmen mit internationalen Produktionsverlagerungen bedeutende Implikationen hat.

Wichtige Neuigkeiten für Immobilienbesitzer: Keine Steuerbefreiung bei der Veräußerung von Gartengrundstücken!

BFH-Urteil vom 26.09.2023 – IX R 14/22

In unserem neuesten Post beleuchten wir ein bedeutendes Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH). Hier sind die Schlüsselpunkte:

  1. Grundlagen des Falles: Ein Ehepaar veräußerte ein abgetrenntes, unbebautes Grundstück, das zuvor als Garten genutzt wurde. Sie beanspruchten Steuerbefreiung für den Veräußerungsgewinn, beruhend auf der Nutzung zu eigenen Wohnzwecken.
  2. Entscheidung des BFH: Die Steuerbefreiung nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG greift nicht. Grundstücke, die nicht bebaut sind, gelten nicht als zu eigenen Wohnzwecken genutzt.
  3. Wichtige Erkenntnisse:
    • Der BFH sieht in der Veräußerung eines abgetrennten Gartengrundstücks ein privates Veräußerungsgeschäft.
    • Eine Ausnahme von der Besteuerung ist nur für bewohnte Immobilien vorgesehen.
    • Die Teilung des Grundstücks führt zu zwei separaten Wirtschaftsgütern, für die jeweils eigene Steuervorschriften gelten.
  4. Unser Fazit: Dieses Urteil hat weitreichende Konsequenzen für die Steuerplanung beim Immobilienverkauf. Eine sorgfältige Prüfung der Steuersituation ist daher unerlässlich, insbesondere bei Grundstücksteilungen.

Für detailliertere Analysen und maßgeschneiderte Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.