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EU-Steueroasenliste: Auswirkungen für Firmen

Die EU hat ihre Liste der nicht kooperativen Länder und Gebiete für Steuerzwecke aktualisiert – ohne Änderungen

Auf dieser sogenannten „Schwarzen Liste“ stehen aktuell elf Länder, die nach EU-Auffassung nicht ausreichend transparent oder kooperativ im Steuerbereich sind: 

  • Amerikanisch-Samoa 
  • Anguilla 
  • Fidschi 
  • Guam 
  • Palau 
  • Panama 
  • Russland 
  • Samoa 
  • Trinidad & Tobago 
  • die Amerikanischen Jungferninseln und Vanuatu. 

Doch was bedeutet das für dich als Unternehmer, CFO oder Gesellschafter? 

Kurz gesagt: 

Wer Geschäftsbeziehungen, Tochtergesellschaften oder Finanzflüsse in diese Länder hat, sollte besonders wachsam sein. Die EU-Mitgliedstaaten können gegenüber diesen Ländern steuerliche Abwehrmaßnahmen anwenden – etwa strengere Dokumentationspflichten, Quellensteuerabzüge oder eingeschränkten Betriebsausgabenabzug. 

Auch für Privatpersonen mit Auslandskonten oder Investments kann die Liste relevant werden, wenn Zahlungen oder Beteiligungen mit diesen Staaten verknüpft sind. 

Die Liste ist Teil einer EU-weiten Strategie gegen Steuervermeidung und Gewinnverschiebung und wird regelmäßig überprüft – die nächste Aktualisierung folgt im Februar 2026

Fazit: 

Auch wenn sich diesmal nichts geändert hat, bleibt die Liste ein wichtiges Signal: 

Die EU schaut genau hin, wo Steuervorteile zulasten anderer Staaten entstehen – und Unternehmen sollten das ebenfalls tun. 

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