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Finanzamt, ELSTER & Co. – Vorsicht vor neuen Betrugsmaschen!

Aktuell warnen die Finanzbehörden dringend vor neuen Betrugsversuchen.

Kriminelle geben sich per E-Mail, SMS oder Brief als Finanzamt, ELSTER oder Bundesbehörde aus – mit nur einem Ziel: an deine Daten zu kommen.

Typische Betreffzeilen lauten z. B.:

  • „Rückerstattung zur Auszahlung bereit“
  • „Mahnverfahren eingeleitet“
  • „Amtliche Mitteilung zur Einkommensteuer“
  • „Meldung Ihrer Krypto-Bestände“

Gerade im stressigen Arbeitsalltag oder bei vielen E-Mails passiert schnell ein Klick zu viel.

Das solltest du unbedingt wissen:

  • Finanzämter verschicken niemals Steuerbescheide oder Rechnungen als E-Mail-Anhang.
  • Es werden niemals per E-Mail abgefragt:
    • Steuernummer
    • Bankverbindung
    • Kreditkartendaten
    • PINs oder Sicherheitsfragen
  • ELSTER fordert dich nicht per Mail zum Anklicken von Links auf.

Wenn eine E-Mail Druck macht („letzte Frist“, „sofort handeln“) oder zu gut klingt („Rückzahlung wartet“) – ist Vorsicht geboten.

Unsere klare Empfehlung aus der Praxis:

  • Keine Anhänge öffnen, wenn du dir nicht zu 100 % sicher bist
  • Keine Links anklicken bei auch nur geringem Zweifel
  • Im Zweifel direkt selbst über die bekannte Website oder deinen Berater prüfen

Gerade Unternehmen sind ein attraktives Ziel – insbesondere FiBu-Abteilungen, CFOs und Geschäftsführungen.

Warum wir das posten

Weil wir in der Beratungspraxis immer häufiger Mandanten sehen, die fast – oder leider tatsächlich – auf solche Mails hereingefallen sind. Ein kurzer Hinweis kann hier viel Ärger, Zeit und Geld sparen.

Quellen & offizielle Warnungen u. a. von:

Oberfinanzdirektion Baden-Württemberg,

Bundeszentralamt für Steuern,

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

(Pressemitteilung vom 12.01.2026)

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