Der Bundestag hat Anfang Oktober 2025 gleich mehrere steuerliche Gesetzesentwürfe auf den Weg gebracht – viele davon betreffen direkt Unternehmen, Gesellschafter und auch Privatpersonen.
Hier ein Überblick über die wichtigsten Punkte – verständlich zusammengefasst:
1. Krypto-Transparenzgesetz (DAC8-Umsetzung):
Krypto-Wallets, Börsen und Plattformen müssen künftig Steuerdaten an die Finanzverwaltung melden. Ziel: mehr Transparenz bei digitalen Vermögenswerten.
➡️ Relevanz: für alle, die mit Kryptowährungen handeln oder diese im Unternehmen halten.
2. Mindeststeuer- und Lizenzschranke:
Das sogenannte „Lizenzschranken-Modell“, das bisher bestimmte Zins- und Lizenzaufwendungen steuerlich beschränkte, soll ab dem VZ 2025 wegfallen.
➡️ Relevanz: für international tätige Unternehmen und Gruppenstrukturen mit Lizenzverträgen.
3. Agrardiesel-Rückkehr:
Land- und forstwirtschaftliche Betriebe sollen wieder Steuerentlastung für Agrardiesel erhalten.
➡️ Relevanz: für landwirtschaftliche Betriebe und deren steuerliche Planung.
4. CSRD-Umsetzung:
Deutschland setzt die neue EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) in nationales Recht um.
➡️ Relevanz: für CFOs und Geschäftsführungen großer und mittelgroßer Unternehmen.
5. Schwarzarbeitsbekämpfung & Dokumentationspflichten:
Banken, Versicherungen und Wertpapierinstitute sollen Buchungsbelege künftig wieder 10 Jahre aufbewahren.
➡️ Relevanz: für Finanzabteilungen und Compliance-Verantwortliche.
Diese Gesetze befinden sich aktuell in der Ausschussberatung – Änderungen sind also noch möglich.
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