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Krypto & Steuern: Jetzt wird’s (wieder) ernst!

Handel mit Bitcoin, Ether & Co. boomt – doch die Finanzverwaltung schaut jetzt genauer hin.

Das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW) hat ein zweites großes Datenpaket mit knapp 4.000 Steuerfällen ausgewertet. Dabei geht es um Gewinne aus Krypto-Geschäften, die nicht oder falsch in der Steuererklärung angegeben wurden. Schon das erste Datenpaket brachte für den Staat Millionen an Steuernachzahlungen – Tendenz steigend.

Was heißt das für dich?

  • Gewinne aus Kryptowährungen sind steuerpflichtig, wenn sie innerhalb eines Jahres verkauft werden.
  • Auch Mining, Staking oder Lending müssen in der Einkommensteuererklärung angegeben werden.
  • Die Finanzämter erhalten jetzt flächendeckend Daten und gleichen diese mit Steuererklärungen ab.

Für alle, die mit Kryptowährungen handeln, gilt: Die Zeiten der Anonymität sind vorbei. Wer seine Krypto-Gewinne nicht angibt, riskiert nicht nur Steuernachzahlungen, sondern auch steuerstrafrechtliche Konsequenzen.

Mein Tipp: Prüfe deine Steuererklärungen und Gewinne aus Krypto-Geschäften sorgfältig – bevor es die Finanzverwaltung für dich tut. Ob eine wirksame Selbstanzeige noch funktioniert, dürfte kritisch sein, da mit dem Vorliegen des Datenpakets die Steuerhinterziehung schon entdeckt sein dürfte.

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